Der Mangel an Hebammen im ländlichen Raum macht ein Projekt wie die "Elternschule" unabdingbar. Werdende Eltern sollen sowohl medizinisch beraten, als auch im alltäglichen Umgang mit dem Nachwuchs und in einer Geburtsvorbereitung unterstützt werden. 

Die CDU-Landtagskandidatin für den Odenwald Sandra Funken unterstützt das Konzept einer "Elternschule" am Gesundheitszentrum des Odenwaldkreises in Erbach. Bei dem Projekt, das von der Leiterin der Gynäkologie Frau Prof. Dr. Julia Mann und der Hebamme Frau Britta Rüth voran getrieben wird, geht es darum, werdende Eltern sowohl aus medizinischer Sicht zu beraten, als auch sie im alltäglichen Umgang mit dem Nachwuchs und in einer Geburtsvorbereitung zu unterstützen. 

"Gerade wenn man den Mangel an Hebammen im ländlichen Raum betrachtet, wird klar, wie wichtig ein solches Projekt für uns im Odenwald ist.", erklärt Funken hierzu, die sich bei einem Besuch im  Gesundheitszentrum einen genauen Einblick in das Projekt verschaffte. "Eine Elternschule am Krankenhaus wird effektiv helfen, Engpässe in der Versorgung mit Hebammen abzufedern. Wer junge Familien für die Region begeistern will, der muss attraktive Angebote machen.’’, führt die CDU-Kandidatin weiter aus. Erfreulich sei weiterhin, dass die Geburtenrate im Odenwaldkreis aktuell steige. Die Politik dürfe aber gerade im Wissen um diese Entwicklung und die Unterversorgung mit Hebammen nicht untätig bleiben.

Das Projekt sieht sich momentan mit räumlichen Engpässen im  Gesundheitszentrum konfrontiert. Funken fordert daher den Odenwaldkreis und die Verantwortlichen in der Leitung des Krankenhauses dazu auf, gemeinsam alles daran zu setzen, dass eine Elternschule im Odenwaldkreis Wirklichkeit werden kann, um junge Familien vor Ort unterstützen zu können. Auch sie selbst in ihrer Funktion als Abgeordnete des Odenwälder Kreistages wolle gemeinsam mit der CDU-Fraktion die  Umsetzung konstruktiv begleiten, um eine schnelle und reibungslose Einrichtung der Elternschule möglich zu machen.